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Mitgliedschaft

 

Für die Erwerbung der Mitgliedschaft sind Fachkenntnisse nicht erforderlich. Jede Person, die die Ziele des Vereins unterstützen will, kann als Mitglied aufgenommen werden. Die Aufnahme wird bei der Geschäftsstelle beantragt (s.Beitrittserklärung).

 

Die jährlich erscheinenden „Osnabrücker Mitteilungen“ gehen unseren Mitgliedern kostenlos als Vereinsgabe zu. Für die übrigen Veröffentlichungen des Vereins erhalten die Mitglieder einen Preisnachlass von 25% bzw. 30% auf den Ladenpreis. Der Besuch unserer Vortragsabende ist kostenfrei.

Neue Mitglieder erhalten beim Eintritt den jeweiligen Vorjahresband der Osnabrücker Mitteilungen als Begrüßungsgeschenk kostenlos zugesandt.

Der Mitgliedsbeitrag pro Jahr beträgt 40,00 € bzw. 15,00 € für Jugendliche in der Ausbildung (Schüler, Studenten und Auszubildende). Interessenten, die dem genannten Personenkreis angehören und den reduzierten Beitrag von 15,00 € zahlen wollen, werden gebeten, dies unter Beifügung einer entsprechenden Bescheinigung der Schule, Universität oder Ausbildungsstätte mitzuteilen.

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

Körperschaften wird empfohlen, anstelle der Mitgliedschaft ein Patronat zu erwerben. Patrone zahlen einen Jahresbeitrag, dessen Höhe in ihr Belieben gestellt ist.

 

Gemäß Freistellungsbescheid des Finanzamts Osnabrück-Stadt vom 16.04.07 – St.Nr. 66/270/01504 I 150 - sind die Mitgliedsbeiträge nach § 10b ESTG und § 9 Nr. 3 KSTG wie Spenden abziehbar.

 

 

Satzung

des Vereins für Geschichte und Landeskunde zu Osnabrück

 

Beschluß der Mitgliederhauptversammlung vom 10. Februar 1950 mit Änderungen vom 9. Dezember 1954 und 1. April 1966; Eintragung in das Vereinsregister am 25. April 1950, Änderungen am 31. Dezember 1954, 23. August 1966 und 19. Mai 1989.

 

I. Name, Zweck und Sitz des Vereins

 

§ 1

Der Verein führt den Namen „Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück“ („Historischer Verein“).

 

Zweck des Vereins ist die Forschung auf dem Gebiet der Osnabrücker Geschichte und Landeskunde sowie Sammlung und Verbreitung ihrer Ergebnisse im Dienste der Volksbildung (im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung vom 16. März 1976).

 

Der Verein kann zur Förderung besonderer Arbeitsschwerpunkte Sektionen als nicht rechtsfähige Teilvereine bilden.

 

Sitz des Vereins ist Osnabrück.

 

§ 2

Unter Osnabrücker Geschichte und Landeskunde wird nicht nur die Geschichte der Länderteile verstanden, die zum Regierungsbezirk Osnabrück gehören, sondern auch derjenigen, die den geistlichen Sprengel des ehemaligen Fürstentums Osnabrück bilden.

 

Alle Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre etwa eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinsamen Wert ihrer etwa geleisteten Sacheinlagen zurück. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3

Zur Erreichung des Zweckes dienen:

 

1.     Vorträge und Besichtigungsfahrten der Vereinsmitglieder, deren Ort und Zeit der Vorstand festlegt.

 

2.     Eine Zeitschrift, die der Vorstand herausgibt.

 

3.     Wissenschaftliche Sonderveröffentlichungen.

 

4.     Eine den Mitgliedern kostenlos zur Verfügung stehende Bücherei und Handschriftensammlung.

 

§ 4

Das Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.

 

II. Organisation des Vereins

a)    Die Mitglieder

§ 5

Der Verein setzt sich zusammen aus ordentlichen und Ehrenmitgliedern. Mitglied kann durch Aufnahme des Vorstands jeder werden, der sich zu einem von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag verpflichtet.

Ehrenmitglieder können durch die Mitgliederversammlung ernannt werden. Sie zahlen keinen Beitrag, haben aber alle Rechte der Mitglieder.

 

§ 6

Die Mitglieder können jederzeit durch schriftliche Erklärung an den Vorstand aus dem Verein austreten. Sie sind verpflichtet, den Beitrag für das laufende Jahr zu entrichten.

Der Austretende verliert seinen Anteil am Vereinsvermögen.

 

§ 7

Den Vereinsinteressen zuwiderhandelnde oder trotz Mahnung zwei Jahre mit dem Beitrag im Rückstand befindliche Mitglieder können durch den Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden. Die Ausgeschlossenen können gegen den Ausschluß die Entscheidung der Mitgliederversammlung herbeiführen.

 

b)    Der Vorstand

§ 8

Der Vorstand des Vereins im Sinne des BGB besteht aus dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter (engerer Vorstand). Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

 

Zu dem engeren Vorstand treten zur Führung der Vereinsgeschäfte nach innen ein Schriftführer, ein Kassenführer und drei bis zehn Beiräte. Sie bilden mit dem engeren Vorstand zusammen den erweiterten Vorstand. Das Amt des Schriftführers kann auch von einem anderen Vorstandsmitglied wahrgenommen werden.

 

Die Vorstandsmitglieder werden von der Hauptversammlung auf zwei Jahre gewählt. Ihre Wiederwahl ist zulässig, ihre Bestellung widerruflich. Die Mitgliederversammlung kann schriftliche Abstimmung beschließen. Ein Vorstandsmitglied, welches das 70. Lebensjahr vollendet hat, wird Ehrenmitglied des Beirats.

 

§ 9

Bei Beschlüssen des Vorstands entscheidet Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

 

§ 10

Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlungen und führt den Vorsitz im erweiterten Vorstand.

 

§ 11

Über die wesentlichen Vorgänge und Beschlüsse in den Sitzungen des erweiterten Vorstands und in den Mitgliederversammlungen sowie über die Vereinsveranstaltungen nimmt der Schriftführer ein Protokoll auf, das der Vorsitzende und der Schriftführer unterschreiben.

 

c)     Die Mitgliederversammlung

§ 12

In jedem ersten Vierteljahr findet eine Mitgliederhauptversammlung statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf schriftlichen Antrag von 20 Mitgliedern oder auf Beschluß des erweiterten Vorstands oder auf Beschluß des Vorsitzenden einzuberufen. Zu den Mitgliederversammlungen lädt der Vorstand die Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung durch Anzeige in den in Osnabrück erscheinenden Tageszeitungen oder schriftlich ein.

 

13

Der Hauptversammlung liegt insbesondere ob:

a)    die Wahl der Vorstandsmitglieder

b)    die Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresrechnung

c)     die Entlastung der Vorstandsmitglieder

d)    die Festsetzung des Jahresbeitrags

 

Ferner ist der Hauptversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung vorbehalten:

a)    die Ernennung von Ehrenmitgliedern

b)    die Entscheidung über Berufung von ausgeschlossenen Mitgliedern

c)     die Abberufung von Vorstandsmitgliedern

d)    Satzungsänderungen

e)    Die Entscheidung über die Auflösung des Vereins

 

§ 14

Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit von mindestens 10 Mitgliedern beschlußfähig. Sie entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

 

Zu einer Änderung des Vereinszweckes und dem Auflösungsbeschluß ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich. Über beides kann nur beschlossen werden, wenn in der mit mindestens Wochenfrist erfolgten Einladung auf die beabsichtigte Entscheidung hingewiesen ist. Ist die Auflösung beschlossen, muß der Vorstand binnen drei Monaten mit einer Ladungsfrist von einer Woche eine weitere Mitgliederversammlung einberufen mit dem Hinweis, daß über die in der voraufgehenden Mitgliederversammlung beschlossene Auflösung und weiter über den Anfall des Vereinsvermögens im Falle der Auflösung gemäß Abs. 3 zu beschließen ist. Zu beiden Beschlüssen ist dann eine Mehrheit von drei Vierteln der Erschienenen erforderlich.

 

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine als steuerbegünstigt anerkannte Körperschaft zur Verwendung für die in § 1 der Satzung genannten gemeinnützigen Zwecke.

 

Benutzungsordnung für die Bibliothek des Historischen Vereins

 

Die Bibliothek umfasst etwa 23.000 Werke und 160 Zeitschriften (Stand 2011). Der Verein steht im Schriftentausch mit zahlreichen Geschichtsvereinen und Institutionen im gesamten Bundesgebiet.

 

Diese Benutzungsordnung soll dazu dienen, den guten Zustand des Bibliotheksbestandes im Interesse aller Vereinsmitglieder zu erhalten.

 

§ 1

Die Bibliothek ist im Gebäude des Niedersächsischen Landesarchivs - Standort Osnabrück, Schloßstr. 29, 49074 Osnabrück, untergebracht und täglich zu den Öffnungszeiten des Landesarchivs zu benutzen.

 

§ 2

Die Einsicht von Büchern aus der Bibliothek ist im Lesesaal des Landesarchivs in Osnabrück gebührenfrei möglich.

 

§ 3

Die Mitglieder des Vereins haben die Berechtigung, Bücher auszuleihen. Für die gebührenfreie Entleihung von Büchern ist vom Vereinsmitglied ein Leihschein als Quittung auszufüllen. Bei der Entleihung auf dem Postweg trägt der Entleiher die Versandkosten.

 

§ 4

Bücher, die vor 1880 erschienen sind, oder deren Erhaltungszustand mangelhaft ist, können nur im Lesesaal des Landesarchivs in Osnabrück eingesehen werden.

 

§ 5

Das Kopieren von Büchern und Zeitschriften kann aus Gründen der Bestandserhaltung nur im Landesarchiv in Osnabrück in Auftrag gegeben werden. Die Kopiererlaubnis hängt vom Zustand des Buches oder des Zeitschriftenbandes ab. Ungebundene Zeitschriftenhefte sind in der Regel vom Kopieren ausgeschlossen. Mit der Unterschrift auf dem Leihschein verpflichtet sich der Entleiher, dies zu beachten.

 

§ 6

Die Leihfrist beträgt 21 Tage. Bei Fristüberschreitung trägt der Entleiher die Portokosten der erforderlichen Mahnung.

 

§ 7

Entliehene Bücher sind in ordnungsgemäßem Zustand zurück zu geben.

Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück | histver.osnabrueck@nla.niedersachsen.de